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White Power Service bei Motcom




White Power Suspension

Für besseren Komfort und den optimalen Kontakt zur Straße

Motorradfahrer fahren auf sehr unterschiedlichen Wegen -sei es im dichten Stadtverkehr, auf Landstraßen und Feldwegen mit Schlaglöchern oder auf Autobahnen und rutschigen Bergpässen mit abenteuerlichen Haarnadelkurvern.
In jeder Situation müssen Sie blindlings Ihren Stoßdämpfern vertrauen können, die nun mal den Kontakt zwischen Ihnen und der Straße darstellen.

Diese Seite enthält wertvolle Informationen über die Federung und sämtliche Auswirkungen, die sich durch das Federungsverhalten ergeben. Nehmen Sie sich Zeit, um die nützlichen Tips dieser Seite zu lesen.
Erst recht, wenn Sie Wert darauf legen, dass Ihr Motorrad nur mit qualitativ hochwertigen Teilen ausgestattet ist, und wenn Sie beim Motorrad fahren die größtmögliche Sicherheit und den besten Komfort anstreben.
Hier wird auch beschrieben, wie Sie Ihre Stoßdämpfer selbst testen können.
Durch diesen Test erhalten Sie, zusammen mit den entsprechenden Anweisungen, praktische Informationen, die Ihre Freude am Motorrad fahren erheblich steigern können.

White Power Suspension - Hersteller von Federungen der Spitzenklasse

White Power verfolgt seit der Gründung im Jahre 1977 den Gedanken, dass Komfort, Sicherheit und sportliche Möglichkeiten eines Motorrades durch die Verwendung optimaler Stoßdämpfer erheblich verbessert werden können.
So hat White Power bereits in den Anfangsjahren mit unermüdlichem Einsatz speziell im Bereich des Motorradsports Stoßdämpfer nach Maß entwickelt und getestet. Die besondere Qualität der Stoßdämpfer kommt in ihrer Konstruktion, den verwendeten Materialien und den unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten zum Ausdruck.
Viele Motorradsportler in der ganzen Welt haben so durch die Verwendung von White Power-Federungen bereits große Erfolge erzielen können.
Der gute Ruf des White Power Suspension Fertigungsbetriebes, der seinen Sitz in den Niederlanden hat, konnte sich somit dank nachweisbarer Spitzenleistungen innerhalb weniger Jahre weltweit etablieren. So haben die in der Praxis erworbenen Kenntnisse, gepaart mit dem enthusiastischen Einsatz der White Power Mitarbeiter im Bereich Technologische Innovation, sowie die Zusammenarbeit mit Motorradsportlern der Spitzenklasse reiche Früchte getragen.
1985 fand White Power, dass es an der Zeit sei, auch Besitzer von Straßenmotorrädern von ihren technischen Kenntnissen und Erfahrungen profitieren zu lassen.
So wurden Fertigungsstraßen für die Produktion von Stoßdämpfern und Vorderradgabeln eingerichtet, die aufgrund ihres Aufbaus nach dem "Baukastenprinzip" auf über 1.500 Motorradtypen abgestimmt werden können. Die Produktion erfolgt unter Einsatz computergesteuerter Arbeitsmittel sowie erstklassiger Techniker und Monteure.
Innerhalb des gesamten Produktionsablaufes werden systematisch sowohl manuelle als auch automatisierte Qualitätskontrollen durchgeführt.
Dank des gut ausgebauten Vertriebsnetzes - wozu auch unsere Firma gehört - konnten bereits viele Motorradliebhaber in der ganzen Welt mit White Power-Federungen beliefert werden, die sich durch ausgefeilte Technik und grundsolide Eigenschaften auszeichnen.
Und für bereits im Gebrauch befindliche Stoßdämpfer und Vorderradgabeln hält White Power über Jahre hinweg Ersatzteile bereit, wobei Sie für Wartungs- und sonstige Arbeiten selbstverständlich unseren Motcom-Service in Anspruch nehmen können. Am besten in den Wintermonaten, so daß das Motorrad zur Saison wieder fit ist und das Fahren wieder viel Vergnügen bereitet.

Darauf können Sie auch zukünftig zählen

White Power ist der festen Überzeugung, dass es in den kommenden Jahren eine stetig wachsende Anzahl von Motorradfahrern geben wird, die sich nicht mit Standardmaterial zufrieden gibt.
Die Fahrer stellen stets höhere Ansprüche an Produkte, die das Fahren komfortabler und sicherer machen. Diesen Menschen will White Power auch in Zukunft nur das Beste bieten.
White Power hat sich darum zum Ziel gesetzt, nicht nur heute Spitzenqualität zu liefern. White Power Suspension will auch in Zukunft seine Position als einer der führenden Hersteller behaupten und weiter verbessern. Nicht zuletzt aus diesem Grund stellt White Power permanent Untersuchungen an, die Produktverbesserungen zum Ziel haben.
Die erstklassigen Service-Teams werden mit ihren Service-Wagen auch weiterhin führende Renn-Teams begleiten. Bei Motorradrennen in der ganzen Welt läßt White Power Kenntnisse einfließen, die dem aktuellen Wissensstand entsprechen. Diese Kenntnisse schließlich finden ihren Niederschlag in Qualitätsverbesserungen bei Stoßdämpfern, die für Straßenmotorräder gefertigt werden.

Das leistet die Technik für Sie

Wenn ein Stoßdämpfer oder eine Vorderradgabel optimal funktioniert, dann spüren Sie die Auswirkungen der momentan herrschenden Bodenverhältnisse kaum.
Die Masse Ihres Motorrades bewegt sich in einer konstanten Linie vorwärts, während die Räder und die Stoßdämpfer unbemerkt die "Stöße" für Sie auffangen.
Dafür sorgen die "Feder" und die "Dämpfungselemente", die sich im Stoßdämpfer befinden. Der Stoß, der vom Boden ausgeht, wird hauptsächlich durch die Dämpfung, aber auch durch die Feder abgebremst. Danach fängt die Dämpfung noch die ausfedernde Bewegung der Feder auf. Die positive Folge hiervon ist, dass Ihr Motorrad nicht zu schaukeln anfängt oder sogar den Kontakt zur Straße verliert.

Die wichtigste Funktion der Feder ist also, kurz gesagt, dass sie das Motorrad trägt und verhindert, dass der Stoßdämpfer sich vollständig ineinander schiebt.
Darüber hinaus gelangt Ihr Motorrad dank der Feder immer wieder in die ursprüngliche Fahrposition.
Durch die Dämpfung werden alle ein- und ausgehenden Bewegungen abgebremst, wodurch ein stabiler Zustand erreicht wird. Wenn Ihr Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel einwandfrei funktionieren, fahren Sie stabil, komfortabel und sicher.
Stoßdämpfer, die nicht gut funktionieren, stellen immer ein Sicherheitsrisiko dar und verhindern optimalen Komfort. Wenn Ihr Stoßdämpfer und/oder Ihre Vorderradgabel schlecht funktionieren, macht sich dies folgendermaßen bemerkbar:

  • Das Motorrad schaukelt nach, wenn Sie über einen Buckel oder durch ein Schlagloch fahren.
  • Die Federung schlägt durch, wenn Sie über einen Buckel oder durch ein Schlagloch fahren.
  • Sie müssen kontinuierlich Kraft beim Lenken aufwenden, um das Motorrad in einer Linie zu halten.
  • Das Lenken in Kurven ist mühselig, und Ihre Reifen können anfangen zu "dribbeln".
  • Ihre Vorderradgabel "sucht" die gerade Linie, wobei die Hinterradfederung pendelt (instabiles Motorrad).

Wie können Sie Ihr Fahrwerk prüfen

Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie einen Test durchführen können, um selbst die Ursache für einen oder mehrere der oben beschriebenen Mängel festzustellen.
Und da jede Ursache nach einer Lösung verlangt, beschreiben wir auch, wie sich die Mängel beheben lassen. Sie können den Test auch durchführen, wenn die Mängel nicht deutlich wahrnehmbar sind, Sie jedoch das Gefühl haben, dass das "Fahrverhalten" Ihres Motorrades besser sein könnte.
Das Testergebnis wird Ihnen zeigen, ob und wie Sie die Leistungen Ihres Stoßdämpfers und Ihrer Vorderradgabel verbessern können.

Testen Sie die Leistung Ihrer Federung selbst:

Es gibt drei Testabläufe die Sie selbst am stehenden Motorrad durchführen können. Dabei sollte Ihr Motorrad von einer zweiten Person im Gleichgewicht gehalten werden. Ziehen Sie die Vorderradbremse und drücken Sie das Motorrad mit Ihrem vollen Gewicht nach vorne, so daß es einfedert.
Lassen Sie die Vorderradbremse wieder los, wenn der niedrigste Punkt erreicht ist.
Im Idealfall federt das Motorrad zügig zurück, und die Dämpfung ist so eingestellt, dass das Motorrad gleichmäßig zurückfedert und mit einem Mal still steht.
Das Motorrad darf nicht nachschaukeln. Es darf auch weder mit einem harten Schlag, noch sehr langsam zurückfedern.

Drücken Sie das Motorrad hinten fest nach unten, so daß es einfedert, und lassen Sie es wieder los, wenn der tiefste Punkt erreicht ist.
Das Motorrad muß mit einer regelmäßigen (gedämpften) und flüssigen Bewegung hochfedern.
Das Motorrad darf nicht zu schnell zurückfedern. Es darf auch weder nachschaukeln, noch mit einer sehr langsamen Federbewegung reagieren.

Nehmen Sie die normale Fahrposition auf Ihrem Motorrad ein. Lassen Sie das Motorrad nun einfedern. Sie sitzen gut, wenn Ihr Motorrad hierbei vorne und hinten gleich tief einfedert.
Ist dies nicht der Fall, so sind der vordere und der hintere Teil nicht gut aufeinander abgestimmt.

Wenn Ihr Motorrad bei diesen Testabläufen ein einwandfreies Verhalten zeigt, sind die Standardeinstellungen von Federung und Dämpfung in Ordnung.
Wenn Sie mit den Standardeinstellungen jedoch nicht zufrieden sind und den Federungseffekt Ihres Stoßdämpfers und Ihrer Vorderradgabel optimal auf Ihre persönlichen Fahranforderungen abstimmen wollen, raten wir Ihnen, den ausführlichen Fahrtest durchzuführen, der weiter unten beschrieben ist.
Sie können hierbei Ihrem persönlichen Komfort- und Fahrempfinden Rechnung tragen.
Die für Sie ideale Federung erzielen Sie, wenn Sie das Gewicht berücksichtigen, mit dem Sie Ihr Motorrad belasten (Fahrer allein und/oder mit Beifahrer und/oder mit Gepäck).
Wenn Sie komfortabel und sicher Motorrad fahren möchten, müssen sie die Federung auch an die Umstände anpassen, unter denen Sie auf längere Sicht fahren. Aufgrund der Ergebnisse des Fahrtests können Sie feststellen, wo und wie Sie die Federung am besten einstellen können.

Der Fahrtest ist sicherlich ratsam, wenn Sie nach Durchführung der drei oben beschriebenen Testdurchgänge festgestellt haben, dass die Federung nicht optimal funktioniert.
Sie können versuchen, ob sich durch Änderungen bei der Einstellung Ihres Stoßdämpfers und Ihrer Vorderradgabel die Mängel beheben lassen. Wenn Sie durch die Einstellungen nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, können Sie noch auf die Problemlösungen zurückgreifen, die wir am Schluß beschreiben.
Diese Lösungen sind auch sehr nützlich, wenn Sie einen Stoßdämpfer und eine Vorderradgabel haben, deren Funktion nicht einwandfrei ist und die Sie wegen fehlender Einstellmöglichkeiten nicht einstellen können.

Unter diesen Bedingungen sollten Sie Ihre Testfahrt absolvieren:

  • 1. Bevor Sie mit der Durchführung des Tests sowie dem Einstellen beginnen, lesen Sie erst die illustrierten Erläuterungen zu den folgenden Punkten:

    • -Einstellen
    • -womit und wie?

  • 2. Fahren Sie immer genau dieselbe Teststrecke.
  • 3. Stellen Sie die Standardeinstellungen ein, die ab Werk vorgegeben sind (sofern diese geändert wurden).
  • 4. Achten Sie darauf, dass Sie immer dieselbe Kleidung tragen, Ihre Sitzposition nicht verändern und immer mit der gleichen Geschwindigkeit fahren.
  • 5. Fahren Sie besonders vorsichtig. Eine Testfahrt verlangt doppelte Konzentration. Sie müssen zum einen auf den Verkehr, zum anderen auf das Fahrverhalten Ihres Motorrades achten.
  • 6. Notieren Sie stets Ihre Testergebnisse (sämtliche Einstellungen und ihre Auswirkungen).
  • 7. Verändern Sie jeweils nur eine Einstellung und nicht mehrere gleichzeitig.
  • 8. Tragen Sie immer einen Helm und Schutzkleidung.
  • 9. Falls Sie einmal den Überblick verloren haben, stellen Sie wieder die vom Werk vorgegebenen Standardeinstellungen ein, und beginnen Sie erneut.

Einstellen? Womit und wie.

Allgemeine Hinweise

  • Achten Sie stets auf die ordnungsgemäße Vorspannung der Feder (siehe auch Erläuterung zum Federweg), bevor Sie die Justierung der Zug- oder Druckstufendämpfung verändern.
  • Stellen Sie Zug- und Druckstufendämpfung nie gleichzeitig sein, sondern stets nacheinander.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Stoßdämpfer. Achten Sie dabei auf mögliche Öllecks und/oder Beschädigungen an Befestigungspunkten, Feder, Dichtungen, Spindel und Stoßgummi.
  • Notieren Sie vor einer Änderung der Justierung die aktuellen Einstellungswerte (und/oder die werkseitig vorgenommene serienmäßige Einstellung). Dann können Sie diese Werte gegebenenfalls erneut einstellen.

Justiermöglichkeiten Stoßdämpfer

Durch Änderung der Einstellungen können Sie den Stoßdämpfer Ihrem individuellen Bedarf anpassen.

  • A oder D = Verstellung der Federvorspannung (Fahrhöhe). Durch Drehen im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Federvorspannung.
  • B = Justierung der Zugstufendämpfung (ausfedernde Dämpfung). Je höher die Positionsnummer des Justierknopfs, um so stärker ist die Dämpfung.
  • C = Justierung der Druckstufendämpfung (einfedernde Dämpfung). Je höher die Positionsnummer des Justierknopfs, um so stärker ist die Dämpfung.

Bei einem Emulsionsdämpfer befinden sich Öl und Stickstoff im Zylinder in einer Kammer und bilden im Fahrbetrieb eine Emulsion, die dann die optimalen Dämpfungseigenschaften hat.

Bei einem Dämpfer Typ CC (Ausgleichsbehälter mit Schlauchverbindung) oder VP (Ausgleichsbehälter fest angebaut) befindet sich das Öl im Zylinder und in einer Kammer im Ausgleichsbehälter. Zusätzlich befindet sich Stickstoff im Ausgleichsbehälter- allerdings über einen Trennkolben vom Öl abgeschottet.

Die Federvorspannung kann statt mit Gewinderingen auch mit einem Preload Adjuster (PA) verändert werden

Justiermöglichkeiten der White Power Gabel

Durch Änderung der Einstellungen können Sie die Gabel Ihrem individuellen Bedarf anpassen.

  • A = Verstellung der Federvorspannung (Fahrhöhe). Durch drehen im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Federvorspannung.
  • B = Justierung der Zugstufendämpfung (ausfedernde Dämpfung). Durch drehen im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Dämpfung.
  • C = Justierung der Druckstufendämpfung (einfedernde Dämpfung). Durch drehen im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Dämpfung.

Der Federweg einer Vordergabel

Gesamtfederweg
Vorderrad frei über dem Boden: A = 100% des Gesamtfederweges

Neutrale Position
Motorradgewicht ohne Fahrer und/oder Gepäck bei korrekter Federvorspannung: B = 85% bis 65% des Gesamtfederweges

Negativer Federweg
Mit Motorradgewicht und Fahrer bei korrekter Federvorspannung: C = 35% bis 50% des Gesamtfederweges

Fehlersuche Gabel
Beanstandung Ursache Lösung
Gabel spricht schlecht an
Gabel schlägt beim Beschleunigen
Gabel schlägt bei Spurrillen
unkomfortabel
Vorderrad hüpft auf schlechtem Straßenbelag
Federvorspannung zu hoch
Feder zu hart
Federvorspannung verringern
eventuell progressive Vorderradgabelfedern mit leichterem Anfangswert montieren
Motorrad sinkt zu tief in die Federn
Negativfederweg zu groß
neigt beim Bremsen zum Durchschlagen
Vorderradgabel rüttelt beim Bremsen und bei Bergabfahrten
Federvorspannung zu gering
Feder zu weich
Federvorspannung erhöhen
Eventuell progressive Vorderradgabelfedern mit stärkerem Anfangswert montieren
Vorderradgabel spricht schlecht an
schlägt beim Beschleunigen ins Steuer
Vorderrad hüpft bei starkem Bremsen
Druckstufendämpfung zu hart Druckstufendämpfung verringern
Eventuell dünnflüssigeres Öl verwenden
Vorderradgabel schlägt beim Bremsen oder bei Bodenunebenheiten durch
schnelles Eintauchen beim Bremsen
Druckstufendämpfung zu weich Druckstufendämpfung erhöhen
Eventuell dickflüssigeres Öl verwenden
Vorderradgabel federt zu langsam aus
unkomfortabel
Vorderrad fängt Unebenheiten nicht gut auf
kein direktes Lenkverhalten
Zugstufendämpfung zu hart Zugstufendämpfung verringern
Eventuell dünnflüssigeres Vorderradgabelöl verwenden
Unruhe im vorderen Bereich des Motorrades
Nachschaukeln und Durchschlagen bei Unebenheiten
Vorderradgabel federt zu schnell aus
Zugstufendämpfung zu weich Zugstufendämpfung erhöhen
Eventuell dickflüssigeres Vorderradgabelöl verwenden
Vorderradgabel schlägt durch
Vorderrad hüpft
zu geringe progressive Verhärtung der Feder zum Ende des Hubes hin
Luftkammer zu groß Ölstand in kleinen Schritten von jeweils 5 bis 10 mm erhöhen
hartes Ansprechen
neigt dazu, ins Steuer zu schlagen
Vorderrad hüpft beim Bremsen durch das Abblocken des Hydraulikstops
unkomfortabel
Luftkammer zu klein Ölstand in kleinen Schritten von jeweils 5 bis 10 mm verringern

Der Federweg eines Stoßdämpfers

Gesamt-Federweg
Hinterrad frei über dem Boden: A = 100%

Neutrale Fahrposition
Motorradgewicht ohne Fahrer und/oder Gepäck bei korrekter Federvorspannung: B = 75% bis 65%

Negativer Federweg
Mit Motorradgewicht und Fahrer bei korrekter Federvorspannung: A - C = 35% bis 50%

Fehlersuche Hinterradfederung
Beanstandung Ursache Lösung
Negativfederweg zu gering
Motorrad schlägt bei Spurrillen oder beim Beschleunigen in den Lenker
Stoßdämpfer spricht schlecht an
wenig Komfort
Überbelastung der Vorderradgabel bei Bergabfahrten und beim Bremsen
Federvorspannung zu hoch Federvorspannung verringern
eventuell weichere Feder montieren
Motorrad federt zu tief ein
Negativfederweg zu groß
unkomfortabel
neigt zum Durchschlagen
Motorrad "sucht" bei Bodenunebenheiten
Federvorspannung zu gering Federvorspannung erhöhen
eventuell härtere Feder montieren
extrem unkomfortabel
Hinterrad neigt bei schnellen Kurvenfahrten, vor allem beim Beschleunigen, zum Hüpfen
Hinterrad springt über Bodenunebenheiten
Druckstufendämpfung zu hart Druckstufendämpfung verringern
eventuell Stoßdämpfer bei White Power Service - Fa. Motcom - anpassen lassen
Motorrad schlägt beim Einfedern durch
Beim Durchschlagen gerät das Motorrad ins Ungleichgewicht
Motorrad neigt beim Beschleunigen aus einer Kurve heraus zum Schlingern
Druckstufendämpfung zu weich Druckstufendämpfung erhöhen
eventuell Stoßdämpfer bei White Power Service - Fa. Motcom - anpassen lassen
Abgenutzten Stoßdämpfer reparieren lassen oder auswechseln
Motorrad federt zu langsam aus
Hinterrad fängt Unebenheiten nicht gut auf
neigt bei unebener Bodenbeschaffenheit zum Hüpfen
unkomfortabel
neigt bei Spurrillen zum Schlingern
Zugstufendämpfung zu hart Zugstufendämpfung verringern
eventuell Federvorspannung erhöhen
Motorrad federt zu schnell aus
neigt zum Nachschaukeln
konstante Unruhe im hinteren Bereich des Motorrades
Hinterrad neigt zum Hüpfen
Zugstufendämpfung zu weich Zugstufendämpfung erhöhen
eventuell Federvorspannung verringern
abgenutzten Stoßdämpfer reparieren lassen oder auswechseln

Ihr Schritt zu optimalem Komfort und Sicherheit

Sie haben Ihre Testfahrt absolviert. Im günstigen Fall haben Sie durch die Einstellungen, die Sie am Stoßdämpfer und an der Vorderradgabel durchgeführt haben, gute Ergebnisse erzielt.
Wenn Sie jedoch nach der Testfahrt und den erfolgten Einstellungen immer noch nicht mit dem Ergebnis zufrieden sind, müssen Sie noch die folgenden drei Ursachenarten in Betracht ziehen:

  1. Ihr Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel sind von schlechter Qualität.
  2. An Ihrem Stoßdämpfer und Ihrer Vorderradgabel sind Teile abgenutzt.
  3. Ihr Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel lassen sich nicht gut einstellen.
Eine grundsätzliche Lösung Ihres Fahrproblems kann darin bestehen, Ihren Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel gegen Teile höherer Qualität auszutauschen, die sich einstellen und damit ganz individuell anpassen lassen.
Wenn Sie, auf Ihrem Motorrad sitzend, Ihre Füße nicht fest auf den Boden stellen können, kann das sehr lästig und sogar gefährlich sein (z.B. vor Ampeln).
Auch für dieses Problem kann White Power eine maßgeschneiderte Lösung anbieten. Wechseln Sie Ihren Stoßdämpfer durch einen kürzeren White Power Stoßdämpfer aus. Hierdurch erhalten Sie eine tiefere Sitzposition, und Sie haben zu jeder Zeit sicheren Stand.

Informieren Sie sich beim Motcom Team über die Produkte von White Power Suspension. Für jedes Motorradmodell bietet White Power komplette Stoßdämpfer an.
Wenn Sie bereits ein Motorrad mit White Power Stoßdämpfer bzw. Vorderradgabel haben, genießen Sie alle Vorteile eines wartungsfreundlichen Produkts, zumal nicht immer notwendigerweise der komplette Stoßdämpfer ausgewechselt werden muß. Da auch einzelne Teile im Stoßdämpfer ausgetauscht werden können, lassen sich viele Probleme kostengünstig lösen. Die Stoßdämpfer von White Power haben aufgrund ihrer langen Lebensdauer den besonderen Vorteil, dass sie die Umwelt weniger belasten.

Um den Stoßdämpfer immer in einem technisch neuwertigen Zustand zu halten ist es sinnvoll etwa alle 30 000 Kilometer bei Motcom eine Wartung mit Austausch der Verschleißteile durchführen zu lassen.

Ersatzfedern von White Power lassen sich auch ausgezeichnet in Vorderradgabeln anderer Hersteller einbauen. Wir vom Motcom Team können Ihnen genau erklären, welches Teil im einzelnen ausgewechselt werden muß, um Ihr spezielles Fahrproblem zu lösen. Entscheiden Sie sich für die Qualität und die Produkte von White Power mit ihren Problemlösungen nach Maß, dann entscheiden Sie sich für optimale Sicherheit und größtmöglichen Komfort.

Trotz aller Hinweise und Tips ist natürlich jeder selbst für sich, sein Fahrzeug und sein Fahrverhalten verantwortlich und wir lehnen diesbezüglich jegliche Verantwortung und Haftung ab

White Power - Was paßt an mein Motorrad

Verwendungsliste

 
Motcom - Alles rund um´s Motorrad
Franzhäuschenstr. 14
D - 53797 Lohmar - Heide
Tel: 02241-382060
Fax: 02241-382061
email an service@motcom.de

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