White Power
Suspension
Für besseren Komfort und den optimalen Kontakt zur Straße
Motorradfahrer fahren auf sehr unterschiedlichen Wegen -sei es im
dichten Stadtverkehr, auf Landstraßen und Feldwegen mit
Schlaglöchern oder auf Autobahnen und rutschigen Bergpässen mit
abenteuerlichen Haarnadelkurvern.
In jeder Situation müssen Sie
blindlings Ihren Stoßdämpfern vertrauen können, die nun mal den
Kontakt zwischen Ihnen und der Straße darstellen.
Diese Seite enthält wertvolle Informationen über die Federung und
sämtliche Auswirkungen, die sich durch das Federungsverhalten
ergeben. Nehmen Sie sich Zeit, um die nützlichen Tips dieser Seite
zu lesen.
Erst recht, wenn Sie Wert darauf legen, dass Ihr
Motorrad nur mit qualitativ hochwertigen Teilen ausgestattet ist,
und wenn Sie beim Motorrad fahren die größtmögliche Sicherheit und
den besten Komfort anstreben.
Hier wird auch beschrieben, wie
Sie Ihre Stoßdämpfer selbst testen können.
Durch diesen Test
erhalten Sie, zusammen mit den entsprechenden Anweisungen,
praktische Informationen, die Ihre Freude am Motorrad fahren
erheblich steigern können.
White Power Suspension - Hersteller von
Federungen der Spitzenklasse
White Power verfolgt seit der Gründung im Jahre 1977 den
Gedanken, dass Komfort, Sicherheit und sportliche Möglichkeiten
eines Motorrades durch die Verwendung optimaler Stoßdämpfer
erheblich verbessert werden können.
So hat White Power bereits in
den Anfangsjahren mit unermüdlichem Einsatz speziell im Bereich des
Motorradsports Stoßdämpfer nach Maß entwickelt und getestet. Die
besondere Qualität der Stoßdämpfer kommt in ihrer Konstruktion, den
verwendeten Materialien und den unterschiedlichen
Einstellmöglichkeiten zum Ausdruck.
Viele Motorradsportler in der
ganzen Welt haben so durch die Verwendung von White Power-Federungen
bereits große Erfolge erzielen können.
Der gute Ruf des White
Power Suspension Fertigungsbetriebes, der seinen Sitz in den
Niederlanden hat, konnte sich somit dank nachweisbarer
Spitzenleistungen innerhalb weniger Jahre weltweit etablieren. So
haben die in der Praxis erworbenen Kenntnisse, gepaart mit dem
enthusiastischen Einsatz der White Power Mitarbeiter im Bereich
Technologische Innovation, sowie die Zusammenarbeit mit
Motorradsportlern der Spitzenklasse reiche Früchte getragen.
1985
fand White Power, dass es an der Zeit sei, auch Besitzer von
Straßenmotorrädern von ihren technischen Kenntnissen und Erfahrungen
profitieren zu lassen.
So wurden Fertigungsstraßen für die
Produktion von Stoßdämpfern und Vorderradgabeln eingerichtet, die
aufgrund ihres Aufbaus nach dem "Baukastenprinzip" auf über 1.500
Motorradtypen abgestimmt werden können. Die Produktion erfolgt unter
Einsatz computergesteuerter Arbeitsmittel sowie erstklassiger
Techniker und Monteure.
Innerhalb des gesamten
Produktionsablaufes werden systematisch sowohl manuelle als auch
automatisierte Qualitätskontrollen durchgeführt.
Dank des gut
ausgebauten Vertriebsnetzes - wozu auch unsere Firma gehört -
konnten bereits viele Motorradliebhaber in der ganzen Welt mit White
Power-Federungen beliefert werden, die sich durch ausgefeilte
Technik und grundsolide Eigenschaften auszeichnen.
Und für
bereits im Gebrauch befindliche Stoßdämpfer und Vorderradgabeln hält
White Power über Jahre hinweg Ersatzteile bereit, wobei Sie für
Wartungs- und sonstige Arbeiten selbstverständlich unseren
Motcom-Service in Anspruch nehmen können. Am besten in den
Wintermonaten, so daß das Motorrad zur Saison wieder fit ist und das
Fahren wieder viel Vergnügen bereitet.
Darauf können Sie auch zukünftig
zählen
White Power ist der festen Überzeugung, dass es in den kommenden
Jahren eine stetig wachsende Anzahl von Motorradfahrern geben wird,
die sich nicht mit Standardmaterial zufrieden gibt.
Die Fahrer
stellen stets höhere Ansprüche an Produkte, die das Fahren
komfortabler und sicherer machen. Diesen Menschen will White Power
auch in Zukunft nur das Beste bieten.
White Power hat sich darum
zum Ziel gesetzt, nicht nur heute Spitzenqualität zu liefern. White
Power Suspension will auch in Zukunft seine Position als einer der
führenden Hersteller behaupten und weiter verbessern. Nicht zuletzt
aus diesem Grund stellt White Power permanent Untersuchungen an, die
Produktverbesserungen zum Ziel haben.
Die erstklassigen
Service-Teams werden mit ihren Service-Wagen auch weiterhin führende
Renn-Teams begleiten. Bei Motorradrennen in der ganzen Welt läßt
White Power Kenntnisse einfließen, die dem aktuellen Wissensstand
entsprechen. Diese Kenntnisse schließlich finden ihren Niederschlag
in Qualitätsverbesserungen bei Stoßdämpfern, die für
Straßenmotorräder gefertigt werden.
Das leistet die Technik für Sie
Wenn ein Stoßdämpfer oder eine Vorderradgabel optimal
funktioniert, dann spüren Sie die Auswirkungen der momentan
herrschenden Bodenverhältnisse kaum.
Die Masse Ihres Motorrades
bewegt sich in einer konstanten Linie vorwärts, während die Räder
und die Stoßdämpfer unbemerkt die "Stöße" für Sie auffangen.
Dafür sorgen die "Feder" und die "Dämpfungselemente", die sich
im Stoßdämpfer befinden. Der Stoß, der vom Boden ausgeht, wird
hauptsächlich durch die Dämpfung, aber auch durch die Feder
abgebremst. Danach fängt die Dämpfung noch die ausfedernde Bewegung
der Feder auf. Die positive Folge hiervon ist, dass Ihr Motorrad
nicht zu schaukeln anfängt oder sogar den Kontakt zur Straße
verliert.
Die wichtigste Funktion der Feder ist also, kurz gesagt, dass sie
das Motorrad trägt und verhindert, dass der Stoßdämpfer sich
vollständig ineinander schiebt.
Darüber hinaus gelangt Ihr
Motorrad dank der Feder immer wieder in die ursprüngliche
Fahrposition.
Durch die Dämpfung werden alle ein- und ausgehenden
Bewegungen abgebremst, wodurch ein stabiler Zustand erreicht wird.
Wenn Ihr Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel einwandfrei
funktionieren, fahren Sie stabil, komfortabel und
sicher.
Stoßdämpfer, die nicht gut funktionieren, stellen immer
ein Sicherheitsrisiko dar und verhindern optimalen Komfort. Wenn Ihr
Stoßdämpfer und/oder Ihre Vorderradgabel schlecht funktionieren,
macht sich dies folgendermaßen bemerkbar:
- Das Motorrad schaukelt nach, wenn Sie über einen Buckel oder
durch ein Schlagloch fahren.
- Die Federung schlägt durch, wenn Sie über einen Buckel oder
durch ein Schlagloch fahren.
- Sie müssen kontinuierlich Kraft beim Lenken aufwenden, um das
Motorrad in einer Linie zu halten.
- Das Lenken in Kurven ist mühselig, und Ihre Reifen können
anfangen zu "dribbeln".
- Ihre Vorderradgabel "sucht" die gerade Linie, wobei die
Hinterradfederung pendelt (instabiles Motorrad).
Wie können Sie Ihr
Fahrwerk prüfen
Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie einen Test durchführen
können, um selbst die Ursache für einen oder mehrere der oben
beschriebenen Mängel festzustellen.
Und da jede Ursache nach
einer Lösung verlangt, beschreiben wir auch, wie sich die Mängel
beheben lassen. Sie können den Test auch durchführen, wenn die
Mängel nicht deutlich wahrnehmbar sind, Sie jedoch das Gefühl haben,
dass das "Fahrverhalten" Ihres Motorrades besser sein könnte.
Das Testergebnis wird Ihnen zeigen, ob und wie Sie die
Leistungen Ihres Stoßdämpfers und Ihrer Vorderradgabel verbessern
können.
Testen Sie die Leistung Ihrer Federung
selbst:
Es gibt drei Testabläufe die Sie selbst am stehenden Motorrad
durchführen können. Dabei sollte Ihr Motorrad von einer zweiten
Person im Gleichgewicht gehalten werden. Ziehen Sie die
Vorderradbremse und drücken Sie das Motorrad mit Ihrem vollen
Gewicht nach vorne, so daß es einfedert.
Lassen Sie die
Vorderradbremse wieder los, wenn der niedrigste Punkt erreicht ist.
Im Idealfall federt das Motorrad zügig zurück, und die Dämpfung
ist so eingestellt, dass das Motorrad gleichmäßig zurückfedert und
mit einem Mal still steht.
Das Motorrad darf nicht
nachschaukeln. Es darf auch weder mit einem harten Schlag, noch sehr
langsam zurückfedern.
Drücken Sie das Motorrad hinten fest nach unten, so daß es
einfedert, und lassen Sie es wieder los, wenn der tiefste Punkt
erreicht ist.
Das Motorrad muß mit einer regelmäßigen
(gedämpften) und flüssigen Bewegung hochfedern.
Das Motorrad
darf nicht zu schnell zurückfedern. Es darf auch weder
nachschaukeln, noch mit einer sehr langsamen Federbewegung
reagieren.
Nehmen Sie die normale Fahrposition auf Ihrem Motorrad ein.
Lassen Sie das Motorrad nun einfedern. Sie sitzen gut, wenn Ihr
Motorrad hierbei vorne und hinten gleich tief einfedert.
Ist
dies nicht der Fall, so sind der vordere und der hintere Teil nicht
gut aufeinander abgestimmt.
Wenn Ihr Motorrad bei diesen Testabläufen ein einwandfreies
Verhalten zeigt, sind die Standardeinstellungen von Federung und
Dämpfung in Ordnung.
Wenn Sie mit den Standardeinstellungen
jedoch nicht zufrieden sind und den Federungseffekt Ihres
Stoßdämpfers und Ihrer Vorderradgabel optimal auf Ihre persönlichen
Fahranforderungen abstimmen wollen, raten wir Ihnen, den
ausführlichen Fahrtest durchzuführen, der weiter unten beschrieben
ist.
Sie können hierbei Ihrem persönlichen Komfort- und
Fahrempfinden Rechnung tragen.
Die für Sie ideale Federung
erzielen Sie, wenn Sie das Gewicht berücksichtigen, mit dem Sie Ihr
Motorrad belasten (Fahrer allein und/oder mit Beifahrer und/oder mit
Gepäck).
Wenn Sie komfortabel und sicher Motorrad fahren
möchten, müssen sie die Federung auch an die Umstände anpassen,
unter denen Sie auf längere Sicht fahren. Aufgrund der Ergebnisse
des Fahrtests können Sie feststellen, wo und wie Sie die Federung am
besten einstellen können.
Der Fahrtest ist sicherlich ratsam, wenn Sie nach Durchführung
der drei oben beschriebenen Testdurchgänge festgestellt haben, dass
die Federung nicht optimal funktioniert.
Sie können versuchen,
ob sich durch Änderungen bei der Einstellung Ihres Stoßdämpfers und
Ihrer Vorderradgabel die Mängel beheben lassen. Wenn Sie durch die
Einstellungen nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, können Sie
noch auf die Problemlösungen zurückgreifen, die wir am Schluß
beschreiben.
Diese Lösungen sind auch sehr nützlich, wenn Sie
einen Stoßdämpfer und eine Vorderradgabel haben, deren Funktion
nicht einwandfrei ist und die Sie wegen fehlender
Einstellmöglichkeiten nicht einstellen können.
Unter diesen Bedingungen sollten Sie
Ihre Testfahrt absolvieren:
- 1. Bevor Sie mit der Durchführung des Tests sowie dem
Einstellen beginnen, lesen Sie erst die illustrierten
Erläuterungen zu den folgenden Punkten:
- -Einstellen
- -womit und wie?
- 2. Fahren Sie immer genau dieselbe Teststrecke.
- 3. Stellen Sie die Standardeinstellungen ein, die ab Werk
vorgegeben sind (sofern diese geändert wurden).
- 4. Achten Sie darauf, dass Sie immer dieselbe Kleidung tragen,
Ihre Sitzposition nicht verändern und immer mit der gleichen
Geschwindigkeit fahren.
- 5. Fahren Sie besonders vorsichtig. Eine Testfahrt verlangt
doppelte Konzentration. Sie müssen zum einen auf den Verkehr, zum
anderen auf das Fahrverhalten Ihres Motorrades achten.
- 6. Notieren Sie stets Ihre Testergebnisse (sämtliche
Einstellungen und ihre Auswirkungen).
- 7. Verändern Sie jeweils nur eine Einstellung und nicht
mehrere gleichzeitig.
- 8. Tragen Sie immer einen Helm und Schutzkleidung.
- 9. Falls Sie einmal den Überblick verloren haben, stellen Sie
wieder die vom Werk vorgegebenen Standardeinstellungen ein, und
beginnen Sie erneut.
Einstellen? Womit und
wie.
Allgemeine Hinweise
- Achten Sie stets auf die ordnungsgemäße Vorspannung der Feder
(siehe auch Erläuterung zum Federweg), bevor Sie die Justierung
der Zug- oder Druckstufendämpfung verändern.
- Stellen Sie Zug- und Druckstufendämpfung nie gleichzeitig
sein, sondern stets nacheinander.
- Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Stoßdämpfer. Achten Sie dabei
auf mögliche Öllecks und/oder Beschädigungen an
Befestigungspunkten, Feder, Dichtungen, Spindel und Stoßgummi.
- Notieren Sie vor einer Änderung der Justierung die aktuellen
Einstellungswerte (und/oder die werkseitig vorgenommene
serienmäßige Einstellung). Dann können Sie diese Werte
gegebenenfalls erneut einstellen.
Justiermöglichkeiten Stoßdämpfer
Durch Änderung der Einstellungen können Sie den Stoßdämpfer Ihrem
individuellen Bedarf anpassen.
- A oder D = Verstellung der Federvorspannung (Fahrhöhe). Durch
Drehen im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Federvorspannung.
- B = Justierung der Zugstufendämpfung (ausfedernde Dämpfung).
Je höher die Positionsnummer des Justierknopfs, um so stärker ist
die Dämpfung.
- C = Justierung der Druckstufendämpfung (einfedernde Dämpfung).
Je höher die Positionsnummer des Justierknopfs, um so stärker ist
die Dämpfung.
Bei einem Emulsionsdämpfer befinden sich Öl und Stickstoff im
Zylinder in einer Kammer und bilden im Fahrbetrieb eine Emulsion,
die dann die optimalen Dämpfungseigenschaften hat.
Bei einem Dämpfer Typ CC (Ausgleichsbehälter mit
Schlauchverbindung) oder VP (Ausgleichsbehälter fest angebaut)
befindet sich das Öl im Zylinder und in einer Kammer im
Ausgleichsbehälter. Zusätzlich befindet sich Stickstoff im
Ausgleichsbehälter- allerdings über einen Trennkolben vom Öl
abgeschottet.
Die Federvorspannung kann statt mit Gewinderingen auch mit einem
Preload Adjuster (PA) verändert werden
Justiermöglichkeiten der White Power Gabel
Durch
Änderung der Einstellungen können Sie die Gabel Ihrem individuellen
Bedarf anpassen.
- A = Verstellung der Federvorspannung (Fahrhöhe). Durch drehen
im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Federvorspannung.
- B = Justierung der Zugstufendämpfung (ausfedernde Dämpfung).
Durch drehen im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Dämpfung.
- C = Justierung der Druckstufendämpfung (einfedernde Dämpfung).
Durch drehen im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Dämpfung.
Der Federweg einer Vordergabel
Gesamtfederweg
Vorderrad frei über dem Boden: A = 100%
des Gesamtfederweges
Neutrale Position
Motorradgewicht ohne Fahrer und/oder
Gepäck bei korrekter Federvorspannung: B = 85% bis 65% des
Gesamtfederweges
Negativer Federweg
Mit Motorradgewicht und Fahrer bei
korrekter Federvorspannung: C = 35% bis 50% des Gesamtfederweges

Fehlersuche
Gabel
| Beanstandung |
Ursache |
Lösung |
Gabel spricht schlecht an Gabel schlägt
beim Beschleunigen Gabel schlägt bei
Spurrillen unkomfortabel Vorderrad hüpft auf schlechtem
Straßenbelag |
Federvorspannung zu hoch Feder zu
hart |
Federvorspannung verringern eventuell
progressive Vorderradgabelfedern mit leichterem Anfangswert
montieren |
Motorrad sinkt zu tief in die
Federn Negativfederweg zu groß neigt beim Bremsen zum
Durchschlagen Vorderradgabel rüttelt beim Bremsen und bei
Bergabfahrten |
Federvorspannung zu gering Feder zu
weich |
Federvorspannung erhöhen Eventuell
progressive Vorderradgabelfedern mit stärkerem Anfangswert
montieren |
Vorderradgabel spricht schlecht an schlägt
beim Beschleunigen ins Steuer Vorderrad hüpft bei starkem
Bremsen |
Druckstufendämpfung zu hart |
Druckstufendämpfung verringern Eventuell
dünnflüssigeres Öl verwenden |
Vorderradgabel schlägt beim Bremsen oder bei
Bodenunebenheiten durch schnelles Eintauchen beim
Bremsen |
Druckstufendämpfung zu weich |
Druckstufendämpfung erhöhen Eventuell
dickflüssigeres Öl verwenden |
Vorderradgabel federt zu langsam
aus unkomfortabel Vorderrad fängt Unebenheiten nicht gut
auf kein direktes Lenkverhalten |
Zugstufendämpfung zu hart |
Zugstufendämpfung verringern Eventuell
dünnflüssigeres Vorderradgabelöl verwenden |
Unruhe im vorderen Bereich des
Motorrades Nachschaukeln und Durchschlagen bei
Unebenheiten Vorderradgabel federt zu schnell aus |
Zugstufendämpfung zu weich |
Zugstufendämpfung erhöhen Eventuell
dickflüssigeres Vorderradgabelöl verwenden |
Vorderradgabel schlägt durch Vorderrad
hüpft zu geringe progressive Verhärtung der Feder zum Ende
des Hubes hin |
Luftkammer zu groß |
Ölstand in kleinen Schritten von jeweils 5
bis 10 mm erhöhen |
hartes Ansprechen neigt dazu, ins Steuer
zu schlagen Vorderrad hüpft beim Bremsen durch das
Abblocken des Hydraulikstops unkomfortabel |
Luftkammer zu klein |
Ölstand in kleinen Schritten von jeweils 5
bis 10 mm verringern |
Der Federweg eines Stoßdämpfers
Gesamt-Federweg
Hinterrad frei über dem Boden: A = 100%
Neutrale Fahrposition
Motorradgewicht ohne Fahrer
und/oder Gepäck bei korrekter Federvorspannung: B = 75% bis 65%
Negativer Federweg
Mit Motorradgewicht und Fahrer bei
korrekter Federvorspannung: A - C = 35% bis 50%

Fehlersuche
Hinterradfederung
| Beanstandung |
Ursache |
Lösung |
Negativfederweg zu gering Motorrad schlägt
bei Spurrillen oder beim Beschleunigen in den
Lenker Stoßdämpfer spricht schlecht an wenig
Komfort Überbelastung der Vorderradgabel bei Bergabfahrten
und beim Bremsen |
Federvorspannung zu hoch |
Federvorspannung verringern eventuell
weichere Feder montieren |
Motorrad federt zu tief
ein Negativfederweg zu groß unkomfortabel neigt zum
Durchschlagen Motorrad "sucht" bei
Bodenunebenheiten |
Federvorspannung zu gering |
Federvorspannung erhöhen eventuell härtere
Feder montieren |
extrem unkomfortabel Hinterrad neigt bei
schnellen Kurvenfahrten, vor allem beim Beschleunigen, zum
Hüpfen Hinterrad springt über Bodenunebenheiten |
Druckstufendämpfung zu hart |
Druckstufendämpfung verringern eventuell
Stoßdämpfer bei White Power Service - Fa. Motcom -
anpassen lassen |
Motorrad schlägt beim Einfedern durch Beim
Durchschlagen gerät das Motorrad ins
Ungleichgewicht Motorrad neigt beim Beschleunigen aus einer
Kurve heraus zum Schlingern |
Druckstufendämpfung zu weich |
Druckstufendämpfung erhöhen eventuell
Stoßdämpfer bei White Power Service - Fa. Motcom -
anpassen lassen Abgenutzten Stoßdämpfer reparieren lassen
oder auswechseln |
Motorrad federt zu langsam aus Hinterrad
fängt Unebenheiten nicht gut auf neigt bei unebener
Bodenbeschaffenheit zum Hüpfen unkomfortabel neigt bei
Spurrillen zum Schlingern |
Zugstufendämpfung zu hart |
Zugstufendämpfung verringern eventuell
Federvorspannung erhöhen |
Motorrad federt zu schnell aus neigt zum
Nachschaukeln konstante Unruhe im hinteren Bereich des
Motorrades Hinterrad neigt zum Hüpfen |
Zugstufendämpfung zu weich |
Zugstufendämpfung erhöhen eventuell
Federvorspannung verringern abgenutzten Stoßdämpfer
reparieren lassen oder auswechseln |
Ihr Schritt zu optimalem Komfort und
Sicherheit
Sie haben Ihre Testfahrt absolviert. Im günstigen Fall haben Sie
durch die Einstellungen, die Sie am Stoßdämpfer und an der
Vorderradgabel durchgeführt haben, gute Ergebnisse erzielt.
Wenn
Sie jedoch nach der Testfahrt und den erfolgten Einstellungen immer
noch nicht mit dem Ergebnis zufrieden sind, müssen Sie noch die
folgenden drei Ursachenarten in Betracht ziehen:
- Ihr Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel sind von schlechter
Qualität.
- An Ihrem Stoßdämpfer und Ihrer Vorderradgabel sind Teile
abgenutzt.
- Ihr Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel lassen sich nicht gut
einstellen.
Eine grundsätzliche Lösung Ihres Fahrproblems
kann darin bestehen, Ihren Stoßdämpfer und Ihre Vorderradgabel gegen
Teile höherer Qualität auszutauschen, die sich einstellen und damit
ganz individuell anpassen lassen.
Wenn Sie, auf Ihrem Motorrad
sitzend, Ihre Füße nicht fest auf den Boden stellen können, kann das
sehr lästig und sogar gefährlich sein (z.B. vor Ampeln).
Auch
für dieses Problem kann White Power eine maßgeschneiderte Lösung
anbieten. Wechseln Sie Ihren Stoßdämpfer durch einen kürzeren White
Power Stoßdämpfer aus. Hierdurch erhalten Sie eine tiefere
Sitzposition, und Sie haben zu jeder Zeit sicheren Stand.
Informieren Sie sich beim Motcom Team über die Produkte
von White Power Suspension. Für jedes Motorradmodell bietet White
Power komplette Stoßdämpfer an.
Wenn Sie bereits ein Motorrad
mit White Power Stoßdämpfer bzw. Vorderradgabel haben, genießen Sie
alle Vorteile eines wartungsfreundlichen Produkts, zumal nicht immer
notwendigerweise der komplette Stoßdämpfer ausgewechselt werden muß.
Da auch einzelne Teile im Stoßdämpfer ausgetauscht werden können,
lassen sich viele Probleme kostengünstig lösen. Die Stoßdämpfer von
White Power haben aufgrund ihrer langen Lebensdauer den besonderen
Vorteil, dass sie die Umwelt weniger belasten.
Um den Stoßdämpfer immer in einem technisch
neuwertigen Zustand zu halten ist es sinnvoll etwa alle 30 000
Kilometer bei Motcom eine Wartung mit Austausch der Verschleißteile
durchführen zu lassen.
Ersatzfedern von White Power lassen sich auch ausgezeichnet in
Vorderradgabeln anderer Hersteller einbauen. Wir vom Motcom Team
können Ihnen genau erklären, welches Teil im einzelnen ausgewechselt
werden muß, um Ihr spezielles Fahrproblem zu lösen. Entscheiden Sie
sich für die Qualität und die Produkte von White Power mit ihren
Problemlösungen nach Maß, dann entscheiden Sie sich für optimale
Sicherheit und größtmöglichen Komfort.
Trotz aller Hinweise und Tips ist
natürlich jeder selbst für sich, sein Fahrzeug und sein
Fahrverhalten verantwortlich und wir lehnen diesbezüglich jegliche
Verantwortung und Haftung ab
White Power - Was paßt an mein
Motorrad
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